Marketing-Trends 2017

Der jährliche Ausblick auf die Top-Themen und Trends des kommenden Jahres. Den Anfang machen die Marketing Trends 2017.

Während die Sichtbarkeit ein konstanter Faktor des Marketings ist, geht es heute vielmehr um die Frage, wie Marken zukünftig auf der Customer Journey platziert werden. Wie produziert man relevanten Content, wann setzt man Sales-Argumente ohne penetrant zu werden und wie schafft man ein durchgehendes Markenerlebnis bei immer stärkerer Fragmentierung der Kanäle?

1. Customer Centricity

Durch die Digitalisierung und Liberalisierung fast aller Märkte werden Produkte schnell austauschbar. Einstiegsmöglichkeiten sind günstiger, die Hürden kleiner geworden. Täglich kommen neue Mitbewerber dazu. Umso wichtiger wird es zukünftig sein, den Kunden mehr und mehr in das Zentrum aller Maßnahmen zu stellen. Das Produkt selbst spielt im Marketing keine Hauptrolle mehr und macht Platz für kundenorientierte Erlebnis- und Markenwelten, die die Bedürfnisse zur richtigen Zeit am richtigen Ort erfüllen. Geschickt platzierte Inhalte statt „Werbesprech“.

2. Messen, analysieren, engagieren

Alle sprechen darüber aber nur wenige sind tatsächlich in der Lage, Marketing-Maßnahmen zu messen, zu analysieren und die daraus gewonnenen Erkenntnisse in weitere Maßnahmen einfließen zu lassen. Umso wichtiger wird die Wahl des passenden Dienstleisters. Großes, technologisches Know-how und ein Gespür für gesellschaftliche und kulturelle Strömungen sind die Hauptmerkmale von Agenturen der nächsten Generation.

3. CMTO’s (Chief Marketing Technology Officers) sind gefragt

Um auf Kundenseite ein fundiertes Verständnis für digitale Transformation zu schaffen, ziehen Technologen in die Marketingabteilungen ein und werden diese nicht selten auch leiten. Darüber hinaus muss das Personal umfangreich und nachhaltig geschult werden.

4. Wachstumsmarkt „Personalisierung“

Cola-Flaschen und Turnschuhe waren erst der Anfang. Die Personalisierung von Produkten bietet ein riesiges Potential. Dafür müssen Kaufprozesse angepasst und optimiert werden. Der Wunsch nach Individualität fordert jedoch auch ein weiteres Umdenken in den Unternehmen bei Reaktionsfähigkeit und Beratung.

5. Bewegtbild und Virtual Reality

Bewegtbild-Inhalte werden weiter zunehmen. Neben der Masse liegt der Fokus im nächsten Jahr besonders auf der Klasse dieser Produktionen. Das Anspruchsverhalten auf Kundenseite ist hoch, ein Großteil der produzierten Videos kann dem leider nicht entsprechen. Dies wirkt sich negativ auf das Markenerlebnis aus. Dazu kommen virtuelle Erlebniswelten über Virtual und Augmented Reality.

Zurück