Kurz und knackig: Mit 5-Sekunden-Spots zu mehr Aufmerksamkeit

Weniger Datenverbrauch, mehr User Experience, hohe Akzeptanz.

Die ideale Länge eines Werbespots wurde in den Fünfzigern durch das Medium TV auf 30 Sekunden gesetzt. Mit der zunehmenden Nutzung digitaler Dienste reduzierte sich jedoch die Zeit die benötigt wird, um Informationen verarbeiten zu können. Tweets, Snaps, Instagram-Stories oder Facebook-Posts werden binnen weniger Sekunden gesehen, eingeordnet und führen im Idealfall zu einer Interaktion. An diese neuen Umgebungsvariablen passen sich kurze, auch Bumper Ads (YouTube) genannte Werbespots an.

Volle Konzentration auf die Botschaft

Lange Erzählformen kollidieren mit dem eigentlichen Content. Das Ergebnis der blinden Übernahme des TV-Standards: Ein Werbespot mit 30 Sekunden Länge gefolgt von 20 Sekunden eigentlichem Inhalt. Für alle Beteiligten ein negatives Erlebnis.

Gefragt sind also kurzweilige Spots die sich in ein kompaktes Nutzererlebnis einfügen. Dabei sagt die Kürze des Werbespots nichts über die Wirkung aus. Marken wie Pepsi oder Proctor & Gamble haben dies als Vorreiter mit verschiedenen 5-Sekündern bewiesen. 

Weniger Datenverbrauch, mehr User Experience

Inhalte via 3G oder 4G laden kostet wertvolles Datenvolumen. Ein kurzer Spot spart Daten und steigert die User Experience. Dies kommt der grundsätzlichen Akzeptanz von Onlinewerbung sehr zu Gute. Kurze Werbespots müssen nicht "skippable" und auch Ad Blocker verlieren bei den geringen Ladezeiten und der kurzen Spotdauer ihre Sinnhaftigkeit.

Der 5-Sekünder als Teil der großen Geschichte

Wer mehr erzählen möchte, kann den 5-Sekünder als Teil einer größeren Story konzipieren. Möglich ist auch eine zusammengeschnittene Version. Ein gut gemachter Appetizer sorgt für Interesse an mehr Informationen zum beworbenen Thema. 

3 Grundsätze für den idealen 5-Sekunden-Werbespot

  1. Die Kernaussage muss kurz und klar definiert sein. Keine Füllbilder, keine lange Geschichte.

  2. Ein Spannungsbogen ist wichtig, ganz gleich wie kurz er auch sein mag.

  3. Interaktion erzeugt man am besten über ein „Call to Action“.

Daten & Fakten

Mehr Informationen über die Wirkungsweise von „Bumper Ads“ zeigt diese aktuelle Google-Studie.

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