Buzzword Storytelling

Jede Marke braucht eine Geschichte.

Marken und Produkte werden zunehmend austauschbar und Menschen allgemein kritischer gegenüber Werbung. Konsumenten lassen sich nicht mehr von platten Phrasen und ein paar Daten zum Kauf anregen. Die Identifizierung mit dem Produkt bzw. der gesamten Marke ist bei der Fülle an Angeboten wichtiger denn je.

Stichwort Markenbewusstsein. Adidas oder Reebok? Diesel oder Levis? Cola oder Sprite? Jede dieser Entscheidungen ist abhängig davon, ob der Konsument eine „Beziehung“ mit dieser Marke eingehen möchte. Natürlich nicht, ohne sie vorher kennengelernt zu haben. Er wird sich unter Berücksichtigung gewisser Faktoren in jedem Fall ein Urteil bilden. Man sollte also im Rahmen der Möglichkeiten dafür sorgen, dass dieses Urteil positiv ausfällt.

Wie gelangt man also in den persönlichen Fokus und wie wird man zur lovebrand? Ein mächtiges Werkzeug ist das Storytelling. Marken brauchen eine Geschichte. Sie stellt die Basis aller Markenwerte dar. Erzählt man seine Geschichte bevor es andere tun, vermeidet man unerwünschte (Vor-)Urteile. Oberstes Gebot dabei: Die Headline aktiviert sofort oder gar nicht. Jede gute Geschichte trägt einen noch besseren Titel. Wen man hier nicht bekommt, den hat man verloren.

Konstruiert man nun eine Story, die dem Charakter und dem Handeln der Marke entspricht, baut dies nachhaltig Vertrauen auf. Behandelt diese Story auch noch persönliche Probleme der Menschen und holt sie direkt dort ab, hat man zumindest für einen Moment die ungeteilte Aufmerksamkeit.

Die erste Neugierde gilt es dann zu verstärken und gezielt zu bestätigen. Machen Sie sich erlebbar. Zeigen Sie, was sie für Ihr Gegenüber tun können. Fordern Sie zur Handlung auf und zeigen Sie dem Menschen sein „persönliches Zielfoto“.

Ist Ihre Marke ein tragender Bestandteil dieses Zielfotos? Dann haben Sie aller Wahrscheinlichkeit nach einen neuen Fan gewonnen.

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